Start VirtualBox VirtualBox 3 - Neue Virtuelle Festpaltte und Maschine erstellen
09 | 09 | 2010
VirtualBox 3 - Neue Virtuelle Festpaltte und Maschine erstellen PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Günter Hack   
Freitag, den 07. Mai 2010 um 00:00 Uhr

VirtualBox- Eine virtuelle Maschine (Betriebssystem) unter Windows oder Linux erstellen und starten

Auf Eueren PC habt Ihr beispielsweise Windows XP installiert, möchtet jedoch vieleicht ein Linux Betriebsystem (Kubuntu, Ubuntu oder Suse) oder mal Windows 7 gefahrlos ausprobieren, ohne die Festplatte zu verändern, dann ist eine sogenannte "Virtuelle Machine", wie VMware oder VirtualBox genau die richtige Lösung.
Wer Linux installiert hat, kann sich ebenfalls die freie Version von "VirtualBox" über die Paketverwaltung vom Internet herunterladen und dann mehrere Linux oder Windows Betriebsysteme unter "VirtualBox" installieren.


Ein "Virtuelle Machine" ist eine Softwarelösung, die einen PC inclusive seiner Hardware simuliert (Prozessor, Grafikkarte und Soundkarte, Festplattenkontroller usw.). Nach dem Start von "VirtualBox" muss zuerst eine sogenannte "virtuelle Hardisk" (virtuelle Festplatte) erstellt werden, in der dann später das neue Betriebsystem installiert werden kann. Das gesamte installierte virtuelle Betriebsystem inclusiv der dann später erstellten eigenen Dateien befindet sich dann in einer *.vdi-Datei (z.B. Windows7.vdi oder Kubuntu.vdi).

 

Erstellen einer "virtuellen Hardisk" mit Manager für virituelle Medien

Nach dem Startbildschirm von "Sun VirtualBox" klicken wir im Menü Datei auf Manager für virtuelle Medien. Ein Klick auf Neu und die Einrichtung einer neuen Harddisk (virtuellen Festplatte) beginnt. Beim Fenster Typ der Festplatte wählen wir "Dynamisch wachsendes Medium" aus. Im nächsten Fenster Lage und Größe der virtuellen Festplatte ersetzen wir den Dateinamen im Feld Ort durch einen eigenen Dateinamen (z.B. Kubuntu.vdi, Ubuntu.vdi, Suse.vdi oder WindowsXP.vdi). Da die Datei als "Dynamisch wachsendes Medium" angegeben wurde, kann im Feld Größe durchaus ein Wert zwischen 10 GB und 20 GB eingetragen werden, da nach der Installation des Betriebsystem mit seinen Anwendungsprogrammen nur der Platz beansprucht wird, den das System auch nur benötigt (WindowsXP ca. 6,5 GB, Kbuntu ca 4,5 GB). Nach dem Fenster Zusammenfassung erscheint im Fenster Manager für virtuelle Medien dann die erstellte virtuelle Festplatte mit der maximalen Größe (z.B. 10 GB) und der momentanen Größe (nur einige KBs).

 

Im nächsten Schritt wird die "virtuelle Maschine" erstellt

Im Startbildschrim "Sun VirtualBox" Klicken wir auf das Icon Neu, worauf sich das Fenster VM-Name und BS-Typ öffnet. Bei Name ist es uns überlassen, welchen Namen wir der "Virtuellen Maschine" geben (z.B. GGH_Kubuntu_2010-04), bei Typ des Gastbetriebssystem wählen wir beispielsweise für WindowsXP oder Windows7 Windows und bei Ubuntu, Kubuntu oder Suse Linux aus. Nach einen Klick auf weiter geben wir im Feld Größe Hauptspeicher an, wieviel Arbeitsspeicher wir der virtuellen Maschine zur Verfügung stellen wollen. Empfohlen wird etwas weinger als die Hälfte des eingebauten Arbeitsspeichers (z.B. bei 4 GB RAM - 2 GB RAM für die virtuelle Maschine) zu verwenden. Beim nächsten Fenster Virtuelle Fesplatte setzen wir ein Häkchen bei Boot Festplatte (Primär Master) und unter Festplatte benutzen suchen wir die zuvor erstellte virtuelle Harddisk (z.B. GGH_Kubuntu_2009-04.vdi). Das nächste Fenster zeigt eine Zusammenfassung der erstellten virtuellen Maschine an und nach einem Klick auf weiter landen wir wieder im Startbildschrim.

 

 

Ändern der Standardeinstellungen für die "virtuelle Maschine"

Momentan wurde erst eine virtuelle Maschine (incl. virtuelle Festplatte) eingerichtet. Später jedoch befinden sich im Startbildschrim "Sun VirtualBox" meist mehrere Maschinen für unterschiedliche Verwendungszwecke.
So kann auf einer virtuellen Harddisk ein Ubuntu für surfen im Internet installiert sein, auf einer anderen virtuellen Harddisk ein Windows XP für bestimmte Programme oder Hardware, die unter Windows 7 oder Vista ordnungsgemäß oder gar nicht laufen. Aber auch eine Windows 7, das für sichere Home Banking eingerichtet wurde.
Aus diesem Grund muss in diesem Fall unsere GGH_Kubuntu 10-04 Maschine im Startbildschirm blau hinterlegt sein, um Änderungen an den Einstellungen vornehmen zu können.
Ein Klick auf das Icon Ändern erlaubt uns unter dem Eintrag Anzeige die Auflösung des Grafikspeicher auf die maximale Größe von 128 MB zu erweitern. Ein weiterer wichtiger Punkt ist der Eintrag Gemeinsame Ordner, mit dem wir Dateien zwischen dem Hostsystem (z.B. Windows), also jenem Betriebsystem, welches beim Start des PCs geladen wird und dem Gastsystem (z.B. Ubuntu), welches wir aus dem Hostsystem mit Hilfe der Virutellen Box starten, austauschen können.

 

Starten der Virtuelle Maschine und Installation des neuen Betriebsystems

Als erstes sollte die Installations-CD des Betriebsystems in das CD/DVD Laufwerk eingelegt werden.  Aus Sicherheitsgründen ist im Fenster Ändern das CD-Hostlaufwerk genauso wie USB-Controller deakiviert. Um die Installation von der DC/DVD starten zu können, muss dem Eintrag Plattenspeicher das CD-Hostlaufwerk (z.B. Hostlaufwerk E:) aktiviert werden.
Als nächstes klicken wir im Startbildschirm von "Sun VirtualBox" auf das Icon Starten, worauf sich der virtuelle PC wie ein echter PC startet und anschließend mit der Installation des Betriebsystem beginnt. Nach Abschluß der Installation befindet sich das Betriebsystem bei Windows im Ordner C:\Programme\VirtualBox3.1.2\data\.VirtualBox\HardDisks in der Datei GGH_Kubuntu_2010-04.vdi.

 

Die Installation des neuen Betriebsystems Kubuntu 10.04 beginnt

Da sich die Installation von Kubuntu 10.09 unter "VirtualBox" kaum zu einer paralellen Installation mit Windows unterscheidet, könnt Ihr die dokumentierte Installation unter dem Menü-Eintrag Kubuntu nach lesen.

Zuletzt aktualisiert am Samstag, den 08. Mai 2010 um 02:13 Uhr