Start Kubuntu-Ubuntu (Linux)
09 | 09 | 2010
Kubuntu

Willkommen im LINUX-Club

Wer hat Angst vorm schwarzen Pinguin?
Im Dezember 1988 musste ich für meine Praxis einen PC anschaffen. Damit ich einen Teil meiner Arbeit zu Hause erledigen konnte, legte ich mir einen 286er Laptop mit einer 20 MByte großen Festplatte zu. Damals kämpfte man mit MS-DOS, ein paar Jahre später mit Windows 3.11, dann mit Windows 95, Windows 98, Windows ME und zu guter letzt mit Windows XP.

Windows XP ist nicht nur für mich bis heute das beste Betriebssystem das Microsoft hergestellt hat. Es ist im Gegensatz zu Windows Vista und Windows 7 leicht zu bedienen und verrichtet ohne nennenswerte Probleme seinen Dienst. Nur der Umstand das Windows Vista und Windows 7 auf fast jedem Computer vorinstalliert ist, verdanken diese beiden Betriebssysteme ihr Überleben. Denn kaum eine Firma führte Windows Vista ein und auch viele private Computerbenutzer deinstallierten Windows Vista, um zum altbewährten Windows XP zurückzukehren.

Wer von Windows XP auf Windows Vista oder Windows 7 umsteigen will oder muss, kann auch gleich auf LINUX (Kubuntu, Ubuntu, Fedora, Knoppix oder Suse) umsteigen, zumal der benötigte Zeitaufwand um die Bedienung von LINUX zu erlernen der gleiche ist.

Jedes neue Betriebssystem war eine Herausforderung und ein Lernprozess. Auch Suse 8 und 9 sowie Knoppix ab Version 3.3 habe ich auf meinen Rechnern installiert, um sicherer im Internet zu surfen und um das Ausspionieren von Microsoft zu verhindern. Suse brachte meine Frau zur Verzweiflung, Knoppix  war die ungeliebte Alternative und OpenOffice bis Version 1.9 war wesentlich schlechter zu bedienen als MS-Office.
Im Herbst 2005 wurde dann OpenOffice 2.0 zum Download bereitgestellt. Ich installierte OpenOffice 2.0 auf dem Windows-PC meiner Frau. Die Skepsis ist gewichen durch die bedienerfreundliche Benutzeroberfläche, welche kaum Unterschiede zu MS-Office aufweist. Der Umstieg auf LINUX wird mich noch einige Überzeugungsarbeit kosten, zumal der Umstieg auf ein neues Betriebssystem immer mit einem hohen Zeitaufwand verbunden ist.
Doch wer möchte heute noch mit MS-DOS arbeiten und ganz ehrlich - der Umstieg auf Windows XP war auch mit viel Lehrgeld verbunden. Also gibt es keinen Grund, LINUX und seine umfangreichen Softwarepakete nicht doch mal auszuprobieren.
Jeder von uns kennt das Problem - man besitzt mehrere Rechner, von denen jeder eine andere Installation aufweist. Somit ist die Beherrschung mehrerer Programme für den gleichen Anwendungszweck erforderlich (z.B. verschiedene Windows Betriebssysteme, Brennprogramme, Multimediaprogramme).
Der Vorteil von LINUX ist, dass man alle Rechner auf den gleichen Installationsstand bringen kann - "MAN LERNT NUR EINMAL".
Wer einmal die Vorteile von LINUX kennen gelernt hat, möchte den kleinen Pinguin mit dem Namen "Tux" nicht mehr missen. Um auch Computerneulingen den Einstieg in LINUX so einfach wie möglich zu machen, haben wir auf unserer Club-Homepage im Juli 2006 dem kleinen Pinguin ein Plätzchen spendiert.

In der Zeitschrift "LINUX intern 03/10" wird recht ausführlich über Kubuntu und Ubuntu 10.04 berichtet. Am Ende des Titelthemas "Hightech-Desktop KDE für Ubuntu" fasst der Autor auf der Seite 27 zusammen: Modernster Desktop aller Zeiten - Wer einen einigermaßen modernen Rechner mit ausreichend Arbeitsspeicher besitzt, bekommt mit KDE 4.4 eine der modernsten und vielseitigsten Arbeitsumgebungen, die es je für einen Computer gegeben hat. Kubuntu setzt das Konzept von KDE konsequent um und ....

Günter Hack
Mai 2010

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